The Viewfinder

viewfinder \ˈvyü-ˌfīn-dər\
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Das Horn der Fülle

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© Copyright Melanie Vogelsang
Blende: ƒ/5.6
Kamera: NIKON D5100
Aufgenommen: 3 Juli, 2015
Brennweite: 22mm
ISO: 280
Verschlusszeit: 1/125s
Ausschnitt aus dem Decken-Kunstwerk "Hoorn des Overvloeds" des niederländischen Künstlers Arno Coenen und seines Teams, das man in der Markthal Rotterdam, Niederlande, bewundern kann.

In dieser ganz besonderen Nacht – Nicole C. Vosseler

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idgbN Klappentext

Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche …

Meine Meinung

Im Mai 2008 habe ich mit „Der Himmel über Darjeeling“ den ersten Roman von Nicole C. Vosseler gelesen und seither zählt sie mit ihren historischen Romanen für Erwachsene und Jugendliche zu meinen Lieblingsautoren. Lange bin ich um ihr aktuellstes Jugendbuch herumgeschlichen, war unschlüssig, ob ich dem „neuen“ Genre eine Chance geben soll oder es besser lasse. Vor kurzem habe ich mir selbst dann doch einen Schubser versetzt und „In dieser ganz besonderen Nacht“ begonnen. Was soll ich sagen? Keine drei Tage habe ich gebraucht und das Buch war schon ausgelesen. Ich war von Anfang an gefesselt, die Figuren sind liebenswert, interessant und wirken sehr lebendig. Die Geschichte liest sich wirklich schön, manchmal ein wenig melancholisch, manchmal bunt und schillernd.

Aus zweierlei Gründen ist „In dieser ganz besonderen Nacht“ ein „ganz besonderer Roman für mich“ geworden:
Da ich schon vor dem Lesen wusste, dass Nicole C. Vosseler auf Recherche-Reise zu diesem Roman in San Francisco war, konnte ich gar nicht anders, als mir, bei ihren lebendigen Beschreibungen der Stadt, vorzustellen wie sie durch San Francisco stiefelt. Das gab mir einen ganz persönlichen, „echten“ Bezug zu dem Buch, der mich sehr oft grinsen ließ.
Tja, und einer ihrer „Jungs“ hat es mir besonders angetan, weil er im Laufe der Geschichte von nahezu jeder meiner Lieblingsbands aus den späten 90er Jahren ein T-Shirt trägt. Da diese Bands zum Großteil noch heute eine Rolle in meinem Leben spielen und wunderbare Erinnerungen an eine besondere Zeit in mir wach rufen , fand ich mich in diesem Roman derart wieder und angesprochen wie selten zuvor in einem Buch…

Schlichtes Fazit: Auch dieses Genre beherrscht Nicole C. Vosseler und ich kann das Buch jedem empfehlen, der a) die Bücher der Autorin mag und/oder b) sich zu dem Fantasy-Genre hingezogen fühlt… Gebt dieser Geschichte unbedingt eine Chance!

Eine Anmerkung zum Schluss: Die, die meine Rezensionen von früher kennen, sind es gewohnt, dass ich sehr ausführlich über Romane schreibe, die ich gelesen habe. Die Betonung liegt auf früher! Mittlerweile habe ich kaum noch das Bedürfnis, mich ausschweifend über ein Buch zu äußern. Künftig werden meine Rezis deutlich knapper ausfallen, wenn ich überhaupt eine schreibe.